• Entwicklung

    Der tut nix, der will nur spielen.

    Kennt ihr das Gefühl, jemanden auf Anhieb unsympathisch zu finden? Abneigung auf den ersten Blick sozusagen. Mir passiert das öfter mal. Ich treffe neue Menschen und denke: Ähm ne. Eher nicht. Dabei spielt der äußerliche Eindruck wirklich überhaupt keine Rolle. Klar, das Äußere ist das erste was wir bei einem Menschen sehen. Und wir denken natürlich solche Dinge wie: Boa, die Hose geht ja gar nicht bei der. Geile Schuhe, will ich auch, stehen mir besser. Von diesen Gedanken können wir uns ja nicht frei machen. Wir sehen jemanden und stecken ihn direkt in eine Schublade. Manchmal ändert sich unser erster Eindruck. Wir reden mit der Person und merken, dass…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Übergehe ich mein Kind? – Vom „richtigen“ Erziehen

    Vor einiger Zeit veröffentlichte ich einen Beitrag über das Abgewöhnen der Babyflasche. Mir war durchaus bewusst, dass es sich dabei um ein zwiegespaltenes Thema handelt- so wie alle Themen, in denen es um verschiedene Arten der Erziehung geht. Und obwohl ich mich über konstruktive Kritik und Meinungen anderer Mütter freue, haben mich einige Kommentare, die abgegeben wurden sehr getroffen. Eltern haben sich  bewusst für einen Weg entschieden, ihrem Kind die für sie wichtigen und relevanten Werte und Normen auf die für sich richtige Weise zu vermitteln. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten- die eine stillt, die andere nicht. In der Erziehung wird vollständig auf Zucker verzichtet, in der anderen gehören…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Bloggertreffen Hamburg 2019

    Nach einem unglaublich erfahrungsreichen, spannenden Wochenende habe ich nun endlich ein wenig Zeit, um euch von meinen Erlebnissen beim Bloggertreffen zu erzählen! Oh man- wie das schon klingt: „Bloggertreffen“… Ich schreibe gern, ja. Und ich blogge auch gern. Aber dann auf ein solches Event eingeladen zu werden, damit habe ich niemals gerechnet! Danke dafür! Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein wenig mit mir gerungen habe, ob ich wirklich nach Hamburg fahren sollte. Dort fand das Treffen statt, doch ich war noch nie länger als eine Nacht von meiner Tochter entfernt. Der Gedanke, mindestens zwei Nächte und Tage von ihr weg zu sein bereitete mir Magenschmerzen. Als ich mit meinem…

  • Schlafen

    Byebye Babyflasche!

          Beim Thema Schlafen können sich Mütter tatsächlich in Grund und Boden diskutieren. Jede Mama bringt ihr Kind anders ins Bett. Die einen stillen ihre Schützlinge in den Schlaf, andere haben viele schöne Rituale. Am wichtigsten ist es, sich bei dem was man tut gut zu fühlen. Egal, was andere denken. Die eigene Erziehung ist nun mal immer ein sensibles Thema und außenstehende Menschen sollten die für sich besten Methoden nicht aufzwingen wollen. Natürlich berate ich mich oft auch mit befreundeten Müttern, die mir auch mal Ratschläge geben- oder anders herum. Doch die Basis dafür ist gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen. Bei uns ist das Schlafen auch von Anfang…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Kind, Karriere- oder beides?

    Seit ich denken kann freue ich mich auf den Beginn des Wochenendes. Das war zu Schulzeiten schon so, als Freitagnachmittags endlich die Glocke klingelte und das Ende des Tages einläutete. Genauso war es im Berufsleben; mit Anfang zwanzig konnte ich es kaum erwarten das Wochenende zu beginnen und mich mit Freunden zu treffen, feiern zu gehen und vor allem auszuschlafen. Doch als Eltern sieht die Wochenendplanung anders aus als früher. Noch immer freue ich mich, wenn der Freitag endlich in greifbare Nähe rückt. Glücklicherweise arbeite ich freitags nicht und lasse das Trotzkopfkind auch zuhause. Auf dem Programm steht für uns dann gemeinsames Kinderturnen, den Rest des Tages teilen wir uns…

  • (Fremd-) Betreuung

    Herzschmerz

    Mittlerweile ist das Trotzkopfkind 20 Monate, das heißt, etwas über anderthalb Jahre alt. Bisher hat sie weder bei Oma und Opa geschlafen, noch waren sie und ich mal eine Nacht aus anderen Gründen getrennt. Ich fühlte mich einfach besser damit, sie gerade nachts bei mir zu haben. Ich bin nicht so weit, sie abzugeben und mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass jemand anderes sie betreut, wenn sie nachts nach Mama oder Papa weint. Im Prinzip ist der Gedanke albern, denn wenn die Babysitterin da ist, geht sie zum Trotzkopfkind hin. Trotzdem… es ist etwas anderes. Doch diese Woche gab es eine Veränderung bei uns. Ich war schon länger auf Abruf…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Hallo Fremder- Das Problem mit der Offenheit

    Dass das Trotzkopfkind sehr offen sein würde, haben wir uns schon früher fast gedacht. Ich selbst war nicht anders. Als Kind lächelte ich jeden x- beliebigen Menschen an, winkte den Straßenkehrern, reagierte auf das „dududu“ älterer Menschen und wäre mit jedem mitgegangen, der eine Pflegehilfe für sein Kaninchen gebraucht hätte. Klingt bitter, doch glücklicherweise war meiner Mutter dieses Problem bewusst, so dass sie mich weder allein vor der Haustür selbst gesammelte Blumen verkaufen, noch mich irgendwo eine Sekunde aus den Augen ließ. Ich bin auch heute noch so- natürlich würde ich nicht mehr mit Fremden mitgehen, aber ich habe keinerlei Probleme Kontakte zu knüpfen und auf andere zu zu gehen.…

  • Alltagsabenteuer

    Jippie, Kinderlieder! Mediennutzung im Alltag

    In der heutigen Zeit ist es schier unmöglich, Medien zu umgehen. Wir nutzen sie immer und überall. Quasi jeder von uns, in Form von Handys, Tablets, Laptops, dazu Fernseher, soziale Netzwerke und, und, und.   Ich kann mich davon nicht frei machen, nein, ich gehöre genauso zu den Mediensuchtis, wie viele andere. Mein Handy trage ich quasi 24/7 bei mir, egal ob am Wochenende oder von Montags bis Freitags. Arbeitsbedingt kommt sogar noch ein zweites Handy dazu. In meinem Speicher befinden sich ungefähr 1000 Fotos aus Trotzkopfskinds 1. Lebensjahr, dazu nun ungefähr 600 seit ihrem Geburtstag. Und es werden immer mehr. Glücklicherweise denke ich alle paar Monate daran, meine Daten zu sichern,…

  • Entwicklung

    Winter, Viren, Kuschelzeit

    Der Winter naht… und das ist mir nicht erst seit der großartigen Serie „Game of Thrones“ bewusst, sondern seitdem das Trotzkopfkind krank und kränker wird. Vor ungefähr sechs Wochen fing es an. Klar, mit Erkältung laufen wir abwechselnd das ganze Jahr herum. Doch dazu kam plötzlich ein Magen- Darm- Effekt. Von einem Tag auf den anderen musste das Trotzkopfkind auf die Einschlaf- Milch verzichten- Horrornächte vorprogrammiert! Das Ritual des Zu- Bett- Bringens dauerte plötzlich 30 statt 15 Minuten. Verständlich, denn ich hatte immer geplant, ihr die Milch ganz entspannt abzugewöhnen. Nach und nach weniger in die Flasche füllen und mit Wasser ausgleichen. Nun war es ein richtiger Abbruch und mein…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Geformt durch die Vergangenheit

    Die erste Schwangerschaft ist etwas völlig neues für einen Menschen. Jedenfalls war das für mich so. Ich konnte mir mich vorher nie als Mutter vorstellen; mit einem auf mich angewiesenen Baby. Im Ernst, mehr als einmal fragte ich mich: wie ist man Mutter? Was muss man können? Als ich dann schwanger war hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie ich als Mutter sein würde. Wie ich erziehen würde. Ich fühlte mich glücklich, sicher und selbstbewusst! Doch so habe ich mich nicht immer gefühlt. Es hat Jahre gedauert, bis ich so wurde, wie ich nun bin. Grund dafür ist meine Schulzeit. Die Schule ab der fünften Klasse war meine persönliche…