• Schwangerschaft & Geburt

    Ziemlich schwanger- oder nicht? (Teil 2)

    Ich konnte es kaum glauben. Trotz der Blutungen und der negativen Tests war ich schwanger. Ganz offensichtlich. Ziemlich schwanger sogar, sagte der Test. Wie weit konnte ich sein, wenn der Strich schon so dunkel war? In der zweiten oder dritten Woche erahnte man doch eher eine zweite Linie und hoffte einfach darauf, sich nicht zu viel einzubilden. Doch diese Linie war dunkelrot. Ich musste mindestens in der fünften Woche sein, wenn nicht sogar weiter. Aber es half nichts. Schätzen war nicht drin, ausrechnen schon mal gar nicht. Ich musste wohl oder übel abwarten. Als ich beim Gynäkologen anrief und erwähnte, dass ich irgendwo am Anfang stehen musste, schlugen sie mir…

  • Schwangerschaft & Geburt

    Ziemlich schwanger- oder nicht? (Teil 1)

    Woche 13. Zwölf plus eins. Tag 85. Ich bin wieder schwanger; es ist mein zweites Kind, meine dritte Schwangerschaft. Wir haben uns im Dezember letzten Jahres entschieden, so langsam mit der Produktion des zweiten Kindes zu beginnen. Dass es so schnell ging, damit hat keiner von uns gerechnet. Aber fruchtbar sind wir, das wissen wir ja. Kaum die Pille abgesetzt begann auch schon der emotionale Stress. Jeden Monat, ein paar Tage vor Beginn meiner Regel wurde ich nervös, machte vorsorglich eine Frühtest und war enttäuscht, wenn nur ein Strich auftauchte. Dazu bekam ich noch Zwischenblutungen, so dass ich nicht mal mehr ansatzweise die Dauer meines Zyklusses, den Tag meines Eisprungs…

  • (Fremd-) Betreuung,  Entwicklung

    Mama! Mama!- Wenn Papa keine Chance hat

    Es ist eine Phase. Nur eine Phase. Das geht vorbei! Und dann… kommt ein Schub. Und wieder eine Phase. JA! Ich weiß, dass es Momente, Situationen, Abschnitte im Leben als Mutter gibt, die anstrengend sind. Ätzend, um genau zu sein. Nicht falsch verstehen, ich liebe mein Leben als Mama und noch mehr liebe ich mein trotziges, stures, temperamentvolles Trotzkopfkind. Nichts Besseres hätte uns passieren können, als Eltern zu werden. Aber manchmal komme ich an meine Grenzen. Der Drachenpapa auch, mal zuerst er, mal ich. Derzeit befinden wir uns in besagter Phase, die gefühlt gerade erst angefangen hat und kein Ende zu nehmen scheint. Vor zwei Wochen sind wir umgezogen, seit…

  • Alltagsabenteuer,  Eltern, Menschen, Leben

    Kinder? Nein, danke!

    „Nein, für Kinder können Sie nicht reservieren.“- Stellt euch vor ihr ruft in einem Restaurant an, um einen Tisch für die ganze Familie zu reservieren- und dann hört ihr diesen Satz! Passiert ist das nicht mir, nein. Doch gerade gibt es heiße Diskussionen rund um das Thema Kinderverbot in Restaurants. Jüngster Fall: Ein Café in Hamburg, welches Kindern unter 6 Jahren keinen Zutritt gewährt. Die Betreiberin kämpft mit Anfeindungen, harter Kritik und Vorwürfen aufgrund von angeblicher Diskriminierung. Doch ist es das wirklich? Diskriminierend? Als ich das erste Mal von diesem Café gehört habe, war ich tatsächlich einen Moment überrascht. Es ist natürlich nicht die Regel, dass man mit Kindern Hausverbot…

  • Entwicklung

    Der tut nix, der will nur spielen.

    Kennt ihr das Gefühl, jemanden auf Anhieb unsympathisch zu finden? Abneigung auf den ersten Blick sozusagen. Mir passiert das öfter mal. Ich treffe neue Menschen und denke: Ähm ne. Eher nicht. Dabei spielt der äußerliche Eindruck wirklich überhaupt keine Rolle. Klar, das Äußere ist das erste was wir bei einem Menschen sehen. Und wir denken natürlich solche Dinge wie: Boa, die Hose geht ja gar nicht bei der. Geile Schuhe, will ich auch, stehen mir besser. Von diesen Gedanken können wir uns ja nicht frei machen. Wir sehen jemanden und stecken ihn direkt in eine Schublade. Manchmal ändert sich unser erster Eindruck. Wir reden mit der Person und merken, dass…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Übergehe ich mein Kind? – Vom „richtigen“ Erziehen

    Vor einiger Zeit veröffentlichte ich einen Beitrag über das Abgewöhnen der Babyflasche. Mir war durchaus bewusst, dass es sich dabei um ein zwiegespaltenes Thema handelt- so wie alle Themen, in denen es um verschiedene Arten der Erziehung geht. Und obwohl ich mich über konstruktive Kritik und Meinungen anderer Mütter freue, haben mich einige Kommentare, die abgegeben wurden sehr getroffen. Eltern haben sich  bewusst für einen Weg entschieden, ihrem Kind die für sie wichtigen und relevanten Werte und Normen auf die für sich richtige Weise zu vermitteln. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten- die eine stillt, die andere nicht. In der Erziehung wird vollständig auf Zucker verzichtet, in der anderen gehören…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Bloggertreffen Hamburg 2019

    Nach einem unglaublich erfahrungsreichen, spannenden Wochenende habe ich nun endlich ein wenig Zeit, um euch von meinen Erlebnissen beim Bloggertreffen zu erzählen! Oh man- wie das schon klingt: „Bloggertreffen“… Ich schreibe gern, ja. Und ich blogge auch gern. Aber dann auf ein solches Event eingeladen zu werden, damit habe ich niemals gerechnet! Danke dafür! Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein wenig mit mir gerungen habe, ob ich wirklich nach Hamburg fahren sollte. Dort fand das Treffen statt, doch ich war noch nie länger als eine Nacht von meiner Tochter entfernt. Der Gedanke, mindestens zwei Nächte und Tage von ihr weg zu sein bereitete mir Magenschmerzen. Als ich mit meinem…

  • Schlafen

    Byebye Babyflasche!

          Beim Thema Schlafen können sich Mütter tatsächlich in Grund und Boden diskutieren. Jede Mama bringt ihr Kind anders ins Bett. Die einen stillen ihre Schützlinge in den Schlaf, andere haben viele schöne Rituale. Am wichtigsten ist es, sich bei dem was man tut gut zu fühlen. Egal, was andere denken. Die eigene Erziehung ist nun mal immer ein sensibles Thema und außenstehende Menschen sollten die für sich besten Methoden nicht aufzwingen wollen. Natürlich berate ich mich oft auch mit befreundeten Müttern, die mir auch mal Ratschläge geben- oder anders herum. Doch die Basis dafür ist gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen. Bei uns ist das Schlafen auch von Anfang…

  • Eltern, Menschen, Leben

    Kind, Karriere- oder beides?

    Seit ich denken kann freue ich mich auf den Beginn des Wochenendes. Das war zu Schulzeiten schon so, als Freitagnachmittags endlich die Glocke klingelte und das Ende des Tages einläutete. Genauso war es im Berufsleben; mit Anfang zwanzig konnte ich es kaum erwarten das Wochenende zu beginnen und mich mit Freunden zu treffen, feiern zu gehen und vor allem auszuschlafen. Doch als Eltern sieht die Wochenendplanung anders aus als früher. Noch immer freue ich mich, wenn der Freitag endlich in greifbare Nähe rückt. Glücklicherweise arbeite ich freitags nicht und lasse das Trotzkopfkind auch zuhause. Auf dem Programm steht für uns dann gemeinsames Kinderturnen, den Rest des Tages teilen wir uns…

  • (Fremd-) Betreuung

    Herzschmerz

    Mittlerweile ist das Trotzkopfkind 20 Monate, das heißt, etwas über anderthalb Jahre alt. Bisher hat sie weder bei Oma und Opa geschlafen, noch waren sie und ich mal eine Nacht aus anderen Gründen getrennt. Ich fühlte mich einfach besser damit, sie gerade nachts bei mir zu haben. Ich bin nicht so weit, sie abzugeben und mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass jemand anderes sie betreut, wenn sie nachts nach Mama oder Papa weint. Im Prinzip ist der Gedanke albern, denn wenn die Babysitterin da ist, geht sie zum Trotzkopfkind hin. Trotzdem… es ist etwas anderes. Doch diese Woche gab es eine Veränderung bei uns. Ich war schon länger auf Abruf…